Anna Anderluh

„They say, leave me the birds and the bees, and I say, yes, but leave me the TV and some fat cheese too!“
So singt Anna Anderluh von der Notwendigkeit des Sinnlosen, Verwegenen und Blöden. Expressiv, aber frei von Eitelkeit schraubt sich ihre Stimme zart, melismatisch in die Höhe, um dort in schreiende Mulitphonics und Distortion zu zerbrechen und im nächsten Moment über Ober- und Untertongesänge in Untiefen zu rasseln. Begleitet von einer von ihr spezifizierten Autoharp, dem präparierten Klavier oder minimalistischen Loops, die von ihrer Stimme oder diversen schönen kleinen Dingen live erzeugt werden, entführt sie in eine Traumwelt, die einen staunen lässt und einem gleichzeitig den Atem verschlägt. Dabei entsteht Lyrischer-Avantpop mit Riss, hohem Improvisationsanteil und spielerisch einfließenden, erfrischend fremd anmutenden vokalen Variationen.

Ultimately, Anderluh is a singer with a beautiful technique and the ability to set emotions higher with her vocal mastery. (Jazzcorner)

Anna Anderluh spürt der Magie der kleinen Dinge nach… Zerbrechlich und fragil steigen ihre Song-Gespinste auf, sie mischt Obertongesang, Text und quasi „instrumentale“ Vokal-Improvisation. (Helmut Jasbar, Ö1)

You never know what happens if you are on stage with Anna Anderluh. (Anna Laszlo)

Foto: Philipp Felzmann

Kommende Termine


01.12.2020 – Porgy & Bess, Wien